Blumberg

Blumberg

Eine erschossene Taube und eine Ohrfeige führen dazu, dass Isa Blumberg, 53, als Ausstellungsbetreuerin gefeuert wird. Im Antiaggressionstraining, das sie seit längerem besuchen muss, lässt sie sich von einem Skinhead namens Jerk anheuern, um dessen verschwundenen Bruder Ronny zu suchen.

Isa, Ex-Punkerin, ehemalige Journalistin und Mutter eines erwachsenen Sohnes, in dessen Priesterwohnung sie für ein paar Tage unterkriechen muss, macht sich auf die Suche.

In der unerträglichen Sommerglut der Großstadt, und während ihr bisheriges Leben zerfällt, arbeitet sich Isa Blumberg schlaflos an ihrem Auftrag ab. Dabei stößt sie, ganz ungewollt, auf eine alte Geschichte von ideologischer Verblendung, Dummheit und Schuld.

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»Es ist diese direkte und kraftvolle Sprache, die illusionslosen, aber nicht hoffnungslosen Blicke auf die Welt, in der wir leben, und dazu eine Prise Existenzialismus, die dieses Buch so aussergewöhnlich machen. Und aussergewöhnlich gut.«

»Tages-Anzeiger«

 

»Und was auch bei tollen Fortsetzungen selten vorkommt: Ich klappte ›Blumberg 2‹ zu und fing sofort an, den Roman ›Blumberg‹ wieder zu lesen; nicht, weil ich ihn nicht kapiert hätte (behaupte ich mal), sondern weil ich Lust hatte, diesen Style sofort weiterzulesen und dabei tausend Details und Formulierungen wiederzuentdecken. Bei guten Kriminalromanen ist es mir völlig egal, ob ich den Plot kenne, denn der wahre Plot ist immer nur, dass sie gut geschrieben sind und den Denkapparat hochjagen.

Außerdem kann ich von den interessantesten Frauen, die es seit Jahren in einen Männerroman geschafft haben, nicht genug kriegen, ich geb’s zu. Das hat nichts mit irren Sexszenen zu tun – wie sich Niedermann auch nicht diesen Blutorgien hingibt, die bekanntlich in der Regel von so unterbelichteten wie unterbeschäftigten Hausmännern und Hausfrauen ausgedacht und von ebenso naiven Lektorinnen und Lektoren durchgewunken werden. Als literarischer Sicherheitsfanatiker muss ich hinzufügen, dass Niedermanns Kriminalromane mit der Flut von bescheuerten Heimatkrimis und ähnlichen Verbrechen, die irgendwie geahndet werden sollten, nichts zu tun haben.«

Franz Dobler: »Träum weiter, du Oasch!«, in »junge Welt«, 12. 12. 2020

 

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